Gemeinsame Pressemitteilung der KSS und des StuRa der TU Dresden:

Jetzt 3 von 4 BaföG-Petitionen mitzeichnen!

Der Studentenrat der TU Dresden und die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften unterstützen die BAföG-Petitionen zur Altersgrenze, zum Leistungsnachweises und zu den Folgeanträgen. Von der Unterzeichnung der Petition zur Abschaffung des staatlichen Zuschusses raten wir ab!

Bereits im Sommer gab es eine Kampagne zur Abschaffung der Altersgrenze. Michael Moschke, Sprecher der KSS, sagt dazu: „Die Altersgrenze im BAföG ist eine unnötige Schranke, welche lebenslanges Lernen verhindern soll. Hier widersprecht sich die Politik mal wieder selbst“

Oft wird argumentiert, dass durch die Altersgrenze ein Langzeitstudium unterbunden wird. Armin Grundig, Geschäftsführer für Soziales im StuRa, stellt dazu klar: „Da die Altersgrenze nur bei der Aufnahme eines Studiums eingreift und nicht regelt, wann das Studium endet, hat sie nichts mit einem Langzeitstudium zu tun. Die Studierenden können ihr Studium gar nicht erst aufnehmen.“

Neben dieser Petition zur Altersgrenze weisen wir auch auf auf die Petition zur Abschaffung des Leistungsnachweises hin, Anni Fischer, Sprecherin der KSS, sagt dazu: „Studierende werden beim wiederholten Nichtbestehen von Prüfungen automatisch exmatrikuliert, eine doppelte Überprüfung durch das BAföG-Amt ist damit völlig unnötig.“ Zur Petition zur Bearbeitungsfrist von Folgeanträgen ergänzt Michael Moschke: „Es ist absolut nicht erklärbar, dass das BAföG-Amt bei einem Erstantrag innerhalb von 6 Wochen antworten muss, und es beim Folgeantrag keine Regelung gibt.“

Von der Petition zur Abschaffung des staatlichen Zuschusses, zugunsten einer Elternunabhängigkeit möchten wir uns distanzieren: Armin Grundig erklärt warum: „Durch diese Petition würde das klassische BAföG endgültig zum flächendeckenden Kreditsystem umgebaut, womit ein Studium für sozial schwächere nur noch durch Verschuldung möglich ist. Das darf nicht das Ziel sein!“

Michael Moschke und Anni Fischer Armin Grundig
Sprecher und Sprecherin Geschäftsführer Soziales
Konferenz sächsischer Studierendenschaften Studentenrat der TU Dresden

Für weitere Rückfragen steht ihnen Armin Grundig unter 0152/0 88 57 0 47 zur Verfügung!